Soldbuch des Generalfeldmarschalls Erwin Rommel - Einzigartiges historisches Dokument .


The fascinating and historically highly important Soldbuch of Field Marshall Erwin Rommel, the legendary "Desert Fox".


This is the official identification document Rommel was carrying on him when forced to commit suicide.

The doctor in charge of examining his corps wrote the offical "death certificate" on page 12-13 of this "Soldbuch" stating that Rommel died of a heart attack after an accident he had suffered while on duty on the Western Front. The ink written and officially stamped statement is dated "14.10.1944".


The Soldbuch is the basic pay and identity booklet for all active duty German soldiers. The Soldbuch contained information on the soldiers pay grade, current unit of assignment, as well as his replacement unit. Medical information, as well as awards was included. Rommel’s Soldbuch listed all his promotions from “General Major” to “General Field Marshall” in 1942.The booklet is signed by Rommel, listing his date of birth as November 15, 1891 in Heidenheim. Also signed by Alfred Jodl, Berlin, October 18. 1939 as General Major. On one of the last pages is Rommel’s death certificate, officially signed by the attesting doctor with the official stamp affixed. On a separate document are a signed receipt {Death Certificate} that lists the contents of articles on Rommels person, which included his pay book {Soldbuch}, and his drivers license {Fuhrerschein}.


Arguably one of the most significant historical World War II. documents offered at public auction.


Auction 49  May/June 2012                                      Estimate  €  40.000

 

PERSÖNLICHES SOLDBUCH GENERALFELDMARSCHALL ERWIN ROMMELS.

Ausgestellt am 18. Oktober 1939, mit Originalunterschrift des damaligen Generalmajors Alfred Jodl und Dienstsiegel des Oberkommandos der Wehrmacht. Mit allen Eintragungen der Beförderungen vom Generalmajor bis zum Generalfeldmarschall am 22. 6. 1942.

 

Es handelt sich um das historisch hochbedeutende Dokument, das Rommel zum Zeitpunkt seines erzwungenen Selbstmordes bei sich trug und in das der behandelnde Arzt die "offiziellen Todesursache" Rommels eingetragen hat:

 

„Am 14. 10. 1944, 13.25 Uhr, ins Res. Lazarett Ulm (Donau) Teillazarett Wagnerschule tot eingeliefert. Diagnose: Herzschlag, als Folge eines im Westen erlittenen Dienstunfalls.“

 

Dazu Einschreibeschein bezüglich der Übersendung des Soldbuches an die Wehrersatzinspektion Wien, Wehrbezirkskommando Wiener Neustadt vom 8. 11. 1944. Mit dienstlichem Eingangsstempel vom 11. November 1944.

 

Erwin Rommel wurde am 15. 11. 1891 in Heidenheim an der Brenz/Württemberg geboren. Als Fahnenjunker trat er 1910 in das württ. I.R.124 ein, wurde 1912 zum Leutnant befördert und nahm dann mit seiner Stammeinheit am 1. Weltkrieg teil, ehe er 1915 zu einem neu aufgestellten Gebirgsjägerbataillon versetzt wurde. Hier bewährte er sich als junger Kompaniechef, als er im kühnen Handstreich den Monte Matajur, 1643 m, in den Dolomiten nahm und sich in den folgenden Kämpfen bei Longarone hervorragend bewährte. Dafür wurde er am 10. 12. 1917 mit dem preußischen Orden ”Pour le Merite” ausgezeichnet und ein Jahr später zum Hauptmann befördert. Nach Kriegsende 1918 diente er in der Reichswehr und wurde später Infanterielehrer an der Kriegsschule Dresden. Im Herbst 1933 wurde er Kommandeur des Jägerbataillons in Goslar und Ende 1935 als Oberstleutnant Lehrer an der Kriegsschule Potsdam. Anschließend Verbindungsoffizier des OKW beim Stab der Reichsjugendführung, erfolgte am 1. 8. 1937 seine Beförderung zum Oberst und ab 10.10.1938 seine Ernennung zum Kommandeur der Kriegsschule Wiener-Neustadt. Am 1.8.1939 zum Generalmajor befördert, wurde er bei Kriegsbeginn Kommandant des Führerhauptquartiers und begleitete mit dem Führerbegleitbataillon Hitler bei seinen Fahrten an die Front in Polen im September 1939. Ab 5. 2. 1940.

Kommandeur der 7. Panzerdivision, führte er diese im ungestümen Vormarsch während des Westfeldzuges. Er stürmte über die Maas, durchbrach die „Maginot”-Linie und stieß an den La-Bassee-Kanal vor. Am 27. 5. 1940 erhielt er, als Generalmajor und Kommandeur der 7. Panzerdivision, das Ritterkreuz.

 

 

Ohne sich lange aufzuhalten, griff er Lille an, wendete und überschritt die Somme, um die ”Weygand”-Linie aufzubrechen. Er führte seine Division kreuz und quer durch Frankreich. Tauchte heute hier und morgen dort auf. Dabei erwarb sich die Division den Beinamen ”Gespensterdivision”. Am 1.1.1941 erfolgte seine Beförderung zum Generalleutnant. Anfang Februar 1941 wurde er von Hitler mit der Aufstellung des deutschen Afrikakorps beauftragt. Bereits wenige Tage darauf wurden die ersten Truppen in Tripolis ausgeladen. Am 20. 3. 1941 erstattete er Bericht im Führerhauptquartier und erhielt bei dieser Gelegenheit, für seine Leistungen als Kommandeur der 7. Panzerdivision in Frankreich, noch das 10. Eichenlaub zum Ritterkreuz. Als er nach Nordafrika zurückkehrte, startete er sofort eine Offensive gegen die überraschten Engländer. Das deutsche Afrikakorps überrannte Marsa el Brega, nahm Agedabia, Mechilli und schließlich Sollum und stand an der ägyptischen Grenze. In Deutschland brach Jubel aus. In wenigen Monaten war er zur populärsten Gestalt des deutschen Volkes geworden. Am 1. 7. 1941 erfolgte seine Beförderung zum General der Panzertruppe. Am 19. 11. 1941 starteten die Engländer mit starken Kräften eine Offensive. Tagelang tobte die Schlacht, die am Totensonntag, dem 23. 11. 1941, mit der Panzerschlacht bei Sidi Rezegh ihren Höhepunkt erreichte. Dabei wurde der Gegner vernichtend geschlagen. Für diese Abwehrleistung erhielt er am 20. 1. 1942, als General der Panzertruppe und Befehlshaber der Panzergruppe Afrika, das 6. Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Weiter gingen die schweren Kämpfe in Nordafrika. Im kühnen Vorstoß schnitt er die britische Besatzung der Festung Tobruk von ihrer Armee ab, stieß mit dem Gros seiner Verbände nach Osten und machte erst am 19. 6. 1942 mit einem Teil seiner Verbände kehrt, als er den Gegner so geschwächt hatte, dass dieser zur Entlastung der Eingeschlossenen kaum noch antreten konnte. Am 22. 6. 1942 gingen 33 000 Briten, darunter fünf Generale, in deutsche Gefangenschaft. Am selben Tag erfolgte noch seine Beförderung zum Generalfeldmarschall.

 

Der Vorstoß ging weiter. Bardia, der Halfayapaß und Marsa Matruk wurden erreicht und erobert. Am 1. 7. 1942 begann der Angriff auf El Alamein. Der Durchbruch scheiterte. Die Kämpfe wogten hin und her und am 4. 9. 1942 gingen sie zu Ende. Die Front erstarrte. Mit Beginn der britischen Großoffensive am 3. 10. 1942 begann dann Rommels Stern in Afrika rasch zu sinken. Das Afrikakorps musste den Rückzug antreten. Zudem landeten weit im Westen, in Algerien und Marokko, starke alliierte Verbände. Am 4. 3. 1943 wurde er ins Führerhauptquartier befohlen, um einen Lagebericht zu geben. Am 11. 3. stand er Hitler gegenüber, der ihn in einen Erholungsurlaub schickte und ihm als 6. Soldaten der Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh. Der deutschen Öffentlichkeit durfte davon nichts bekannt werden, dass er nicht mehr in Afrika führte. Auch die Verleihung der Brillanten blieb vorerst geheim. Erst am 9. 5. 1943 wurde er von Hitler zurückgerufen und in dessen Stab übernommen. Am 12. 5. 1943 ließ Hitler über alle Sender bekannt geben, dass Feldmarschall Rommel schon im März die Brillanten erhalten habe. Ab 17. 8. 1943 übernahm Rommel die Heeresgruppe ”H” mit Sitz in Norditalien. Im Oktober 1943 erfolgte seine Ernennung zum Inspekteur des Atlantikwalls und ab 1. 1. 1944 seine Ernennung zum Oberbefehlshaber der Heeresgruppe ”B” im Westen. Hier begann am 6. 6. 1944 die alliierte Invasion mit einem ungeheuren Materialeinsatz. Am 17. 7. 1944 besuchte er den Gefechtsstand des I. SS-Panzerkorps. Auf der Rückfahrt wurde der Wagen durch Tiefflieger angegriffen. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass an seinem Durchkommen gezweifelt wurde. Nach seiner Wiedergenesung reiste er nach Herrlingen in sein Heim. Der 20. 7. 1944 war vorüber, das Attentat auf Adolf Hitler misslungen. Sein Name wurde aber ungerechterweise in den Kreis der Mitverschwörer einbezogen. Am 7. 10. 1944 sollte er nach Berlin kommen. Doch er weigerte sich, nach Berlin zu gehen und sagte, sein Arzt habe es ihm verboten. Am 14. 10. 1944 trafen die Generale Burgdorf und Maisel vom Heerespersonalamt bei ihm ein. Diese eröffneten ihm, daß der ”Ehrenhof der Wehrmacht”, unter Vorsitz des Generalfeldmarschalls von Rundstedt, ihn aus der Wehrmacht ausgestoßen habe und der Führer ihn wegen Mitverschwörung und Verrats vor ein Volksgericht stellen würde. Jedoch werde ihm die Chance gegeben, durch Freitod die Konsequenzen zu ziehen. Rommel entschied sich für das Gift und damit für seine Familie. Drei Sekunden, nachdem er die Kapsel, im Auto des Abgesandten, zerbissen hatte, fiel er zur Seite. Er erhielt ein Staatsbegräbnis. Der Staats- und Trauerakt im Rathaus zu Ulm war eine Farce. Die Trauerrede hielt Generalfeldmarschall von Rundstedt, der dem ”Ehrenhof der Wehrmacht” vorgestanden hatte und die Ausstoßung Rommels aus der Wehrmacht von den Mitgliedern dieses Kreises entgegengenommen hatte. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Herrlingen- Blaustein.

 

Eines der bedeutendsten Dokumente zur Geschichte des 2. Weltkriegs, das jemals auf einer Auktion angeboten wurde.

Die Eigentumsverhältnisse sind juristisch geklärt und ein Erwerb dieses historischen Dokuments frei von Rechten Dritter ist gewährleistet.


Auktion 49  -  Mai/Juni 2012                                       Schätzpreis € 40.000



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