55 Frankreich: Ordre de Saint Esprit - Bedeutendes Ordenskleinod, letztes Drittel 17. Jahrhundert
Das Ordenskreuz Gold und Emaille. An schöner, etwas späterer Originalschärpe aus dem späten 18. Jahrhundert aus feinster Moiréeseide mit großer genähter Bandschleife.
Die Strahlen der Kreuzarme fein ziseliert, das grüne Emaille größtenteils verloren. Die den Heiligen Geist symbolisierende Taube sowie das Medaillon mit der Darstellung des Heiligen Erzengels Michael auf der Rückseite separat aufgelegt. Die Kugelspitzen in etwas abgeflachter Form. Das weiße Emaille der Kreuzarme mit Emailleabsplitterungen.
76 x 73 mm. Gewicht; 111,6 g
Frühes Exemplar aus dem letzten Drittel des 17. Jahrhunderts. Ein nahezu identisches Exemplar dieses Typs befindet sich ich Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums in Wien ( Inv. Nr. 796 E) und ist in dem Ausstellungskatalog des Landes Niederösterreich und der ÖGO: Barock - Blütezeit europäischer Ritterorden, Ausstellung Schallaburg 29. April bis 29. Oktober 2000, S.147 abgebildet und beschrieben.
Aus der Regierungszeit des Sonnenkönigs König Ludwig XIV. (1661-1715) haben sich offensichtlich nur das hier angebotene Exemplar sowie das im Kunsthistorischen Museum in Wien aufbewahrte Stück erhalten. Die beiden Exemplare sind praktisch fertigungsgleich.
Hochbedeutendes historisches und museales Liebhaberobjekt und einer der bedeutendsten französischen Orden, der jemals auf einer Auktion angeboten wurde.
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