Militaria AuslandItalienHerzogtum Parma

197 Persönliche Epauletten des Herzogs Karl III. von Parma als Oberkommandierender der Streitkräfte des Herzogtums Parma

Ferdinand Karl III. von Parma (* 14. Januar 1823 in Florenz; † 27. März 1854 in Parma) war von 1849 bis 1854 Herzog von Parma.

Die Epauletten in feuervergoldeter Bronze mit separat applizierten silbernen Fleur de Lys. Vergoldeter Quastenbehang in Metallfadenstickerei mit rückseitiger Seidenabdeckung. Futterpolsterung fehlt.

Bedeutendes, einmaliges Epaulettenpaar aus dem persönlichen Besitz Herzog Karl III. von Parma. Von größter Seltenheit.

Ferdinand Karl war der einzige Sohn von Herzog Karl II. Ludwig von Parma (1799–1883) und Prinzessin Maria Theresia (1803–1879), Tochter des Königs Viktor Emanuel I. von Sardinien-Piemont und dessen Gattin Maria von Modena.

Nachdem sein Vater zu seinen Gunsten abgedankt hatte, kehrte er im August 1849 unter dem Schutz österreichischer Truppen aus London nach Parma zurück und errichtete ein reaktionäres Willkürregime, das ihn derart verhasst machte, dass er im März 1854 in Parma auf offener Straße von einem Unbekannten erdolcht wurde. Für den noch unmündigen Thronerben Herzog Robert (1854–1859/60) übernahm dessen Mutter, die gebürtige französische Bourbonen-Prinzessin Louise Marie von Bourbon, die Regentschaft.

Am 10. November 1845 heiratete Ferdinand Karl auf Schloss Frohsdorf in Österreich die französische Prinzessin Louise Marie Therese (1819–1864), einzige Tochter des Herzogs von Berry, Charles-Ferdinand von Bourbon, und seiner Gattin Prinzessin Maria Karolina von Neapel-Sizilien. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.



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