120 Soldbuch des Ritterkreuzträgers Obergefreiten Matthias Poll, Kompanie-Truppführer in dem 2./Pionier-Bataillon 186. Ritterkreuz am 8.8.1943.
Obergefreiter Matthias Poll, Kompanie-Truppführer in dem 2./Pionier-Bataillon 186. Ritterkreuz am 8.8.1943.
Soldbuch mit Eintragungen folgender Auszeichnungen.
30.12.41 Eisernes Kreuz II. Klasse
28.01.42
28.07.42 Ostmedaille
08.01.43 Eisernes Kreuz I. Klasse
11.01.43 Sonderabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen durch Einzelkämpfer
08.08.43 Ritterkreuz
10.10.43 Nahkampfspange 1. Stufe
14.12.43 Verwundetenabzeichen in Silber
Diverse Fotos und Dokumente.
Das Soldbuch dokumentiert eine außergewöhnliche Front-Biografie
Nahkampfspange 2. Stufe in Silber (Close Combat Clasp in Silver): Beglaubigt am 13/2 1944 im Res. Laz. Euskirchen (S. 23). daß Matthias Poll als Pionier bereits Anfang 1944 die silberne Stufe (30 Nahkampftage) erreichte ist eine absolute Seltenheit.
Allgemeines Sturmabzeichen (General Assault Badge): Verliehen bereits am
28.01.1942 während der schweren Winterschlachten im Raum Rschew.
Rasante Beförderungschronologie: Das Dokument belegt den Aufstieg vom
Gefreiten (1941) bis zum Feldwebel (1943) innerhalb von nur zwei Jahren - ein klarer Beleg für seine herausragende Bewährung als Unterführer.
Besonderer Seltenheitswert: Matthias Poll geb. 26. Dezember 1919, verstarb bereits am 20. September 1945 ( s. i. tracesofwar.com), vermutlich an den Folgen seiner schweren Verwundungen. Dies macht das Soldbuch zu einem abgeschlossenen, musealen Dokument eines jungen Ritterkreuzträgers, von dem es aufgrund seines frühen Todes keinerlei spätere Nachkriegs-Autographen oder Fotos gibt.
Die Kombination aus Ritterkreuz, Panzervernichtungsabzeichen (11.01.43), der frühen Nahkampfspange in Silber und dem frühen Tod des Trägers macht dieses Soldbuch zu einem der inhaltlich stärksten und seltensten Pionier-Dokumente, die seit langem am Markt waren.
Sehr schönes und seltenes Soldbuch dieses tapferen Ritterkreuzträgers des Mannschaftsstandes.