134 Vorläufiges Besitzzeugnis zum Ritterkreuz für den Unteroffizier der Reserve Otto Angel. I./ Panzer- Jagdabteilung 6. Ritterkreuzverleihung für den Abschuß von 38 Feindpanzern.
Vorläufiges Besitzzeugnis für das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Verliehen am 15.3.1945. Ausgestellt am 20.März 1945 mit Dienstsiegel "Oberkommando des Heeres - Heerespersonalamt" und Originalunterschrift Generalleutnant Ernst Maisel.
Dazu Diverse Fotos und Dokumente.
Der spätere Feldwebel der Reserve (d. R.) wurde am 20, 2. 1913
in Oberntief/Bayern geboren und trat am 4. 4. 1934 in die 1.*/Ar-
tillerieregiment 7 Würzburg ein. Am 15. 3. 1945 wurde er als Un-
teroffizier d. R, und Geschützführer in der 1.**/Panzer-Jagdab-
teilung 6 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und gleichzeitig zum
Feldwebel d, R. befördert. Grund für die Verleihung waren die
wesentlichen Abwehrerfolge Angels während eines feindlichen
Durchbruchsversuches Anfang März 1945 im pommerschen
Raum in der Nähe Stettins. Dort schoß Angel am 7. 3. 1945 sie-
ben sowjetische Panzer vom Typ T 34 innerhalb von sieben Mi-
nuten ab, Drei Tage später wurde diese Abschußzahl wiederholt.
Insgesamt hatte Angel bis zur Verleihung des Ritterkreuzes 38
Panzerabschüsse erzielen können.
In der historischen Einordnung ist diese Abschussquote als absolute Ausnahmeleistung zu bewerten: Im Gegensatz zu
den bekannten Panzerassen auf schweren Kampfwagen (wie Tiger oder Panther) mit drehbaren Türmen und schwerer
Panzerung, wurden diese 38 Abschüsse von Angel als Unteroffizier der Reserve auf einem leichten, turmlosen Jagdpanzer
38 (t) 'Hetzer' erzielt. Das Anvisieren und Bekämpfen des Gegners im engen, defensiven Jagdpanzer erforderte ein Maximum
an taktischem Geschick und kaltblütigem Mut direkt an der vordersten Front. Dokumentengruppen und Fotonachlässe dieser
absoluten Panzerknacker-Elite aus den letzten Kriegswochen stellen im Urkundenmarkt eine historische Rarität ersten
Ranges dar.
Sehr seltenes Dokument dieses tapferen Ritterkreuzträgers.