BEDEUTENDE MUSEALE SAMMLUNGSGEGENSTÄNDE AUS DEM BESITZ ADOLF HITLERS: Adolf Hitler - Medaillon mit Portraitminiatur seiner Mutter Klara Hitler aus seinem persönlichen Besitz.

Dieses Medaillon aus dem persönlichen Besitz des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler stammt aus seiner Privatwohnung am Prinzregentenplatz 18 in München und wurde zusammen mit den übrigen Gegenständen aus der Ben Lieber Collection im April 1945 dort von Ben Lieber aufgefunden und mitgenommen.

Die Ben Lieber " Adolf Hitler - Collection" :

Die in diesem Katalog angebotene Porträtminiatur Klara Hitlers und das Paar Zeichen - Zirkel stammen aus dem persönlichen Besitz Adolf Hitlers und wurden Ende April 1945 von First Lieutenant Ben Lieber, einem jüdischen US - Offiziere der gemeinsam mit einigen Kameraden als erster die Privaträume Adolf Hitlers betreten durften, aus dessen Wohnung am Prinzregentenplatz 18  in München "erbeutet"

Eine ausführliche Schilderung des Besuchs der Führerwohnung und ein Foto Ben Liebers mit den Beutestücken aus dem Besitz Adolf Hitlers wurde in der .Zeitung "The Shreveport Journal" des Heimatortes des US-Offiziers in Louisianna, veröffentlicht.

Sämtliche historische Hitler - Objekte  befanden sich von 1945 - 1968 in der Privatsammlung Ben Liebers von wo sie im Jahr 1968 von dessen Chauffeur gestolen und unrechtmäßig verkauft wurden.

Sie  gelangten dann über den renommierten  Händler Historischer Americana Peter Hlinka aus New York City, der die Sammlung ohne Kenntnis der Eigentumsverhältnisse angekauft hatte, im Dezember 1968 an die Firma Mohawk Arms Inc., Utica N.Y.

Schon kurz nach dem Erwerb der Gegenstände entbrannte ein Rechsstreit zwischen Ben Lieber, der über seinen Rechtsanwalt  die von ihm gestolenen Gegenstände zurückforderte  und der Firma Mohawk Arms Inc.  um die Eigentumsrechte, der Ende 1970 mit einem Gerichtsurteil  des New York State Supreme Courts zugunsten des rechtmäßigen Eigentümers Ben Lieber endete.

Im Zuge der Restitution der Sammlung an Ben Lieber machte der Präsident der Firma Mohawk Arms Inc, Raymond J. Zyla ein erneutes spektakuläres Kaufangebot, das schließlich akzeptiert wurde und zum endgültigen Verkauf der "Hitler - Collection" führte. Mohawk Arms wurde damit endgültig rechtmäßiger Eigentümer der Sammlung.

Die Kollektion wurde dann, nachdem sie sich über  25 Jahre in der Sammlung Ray Zylas befunden hatte im Jahr 1995 an die bekannten Händler Historischer Sammlungsgegenstände Wolfe & Hardin, Long Beach, CA, USA, bzw. von dort an die Firma Craig Gottlieb veräußert.
Von dort gelangten sie in eine Privatsammlung.

Beigefügt eidesstattliche Versicherung bezüglich der Provenienz der Porträtminiatur Klara Hitlers aus der Ben Lieber - Collection vom 3/6/2014 mit Unterschriften der genannten Erwerber.


Die fein gemalte Portraitminiatur Klara Hitlers in aus Holz gefaßter Medaillonkapsel eingelassen. An der linken Seite Künstlersignatur "J. Durst 1935".

Josef Julius Durst (1878-1950) war ein vorwiegend in Wien lebender österreichischer Künstler.

Auf der Rückseite der Kapsel eingelassenes Kruzifix dessen rechter Arm beschädigt ist. Dieses aus Papier gefertigte Kruzifix stammt vom Begräbnis Klara Hitlers.

Adolf Hitler liebte und verehrte seine Mutter abgöttisch,während er den Vater in „Mein Kampf“, als streng, autoritär, mitunter auch jähzornig und gewalttätig beschrieb.
Hitlers Mutter wurde als Klara Pölzl geboren und stammte aus dem Kleinbauerntum des Waldviertels an der böhmisch-mährischen Grenze in Österreich.
Sie wurde 1860 als Tochter von Johann Baptist Pölzl und Johanna Hüttler geboren.
Klara Hitler wird von dem frühen Hitler-Biografen Fritz H.Chelius als „eine schlichte, arbeitsame Hausfrau“ geschildert, „deren ganze Sorge dem Werden und Wohlergehen der Kinder galt.“
Die Ehe Alois Hitlers mit Klara wird von verschiedenen Bekannten, die in Braunau am Inn, Passau, Hafeld, Lambach und Leonding in der Familie verkehrten, als durchaus glücklich bezeichnet.
Nach dem Tode ihres Mannes im Jahre 1903 verkaufte Klara Hitler das Haus in Leonding und bezog mit ihren Kindern eine Wohnung in Linz.
Sie überlebte ihren Gatten nur um wenige Jahre. Nachdem 1907 ein Tumor in ihrer Brust diagnostiziert worden war, wurde sie im Linzer Krankenhaus "Die Barmherzigen Schwestern" behandelt. Sie starb am 21. Dezember 1907 im Alter von 47 Jahren in Linz an Brustkrebs.
Klara Hitlers Arzt Eduard Bloch erinnerte sich später, er habe nach ihrem Tod „nie einen jungen Menschen so schmerzgebrochen und leiderfüllt“ gesehen wie Adolf Hitler. Vermutlich ließ Hitler diese Miniatur malen, um sie auf Reisen mit sich führen zu können. Wie wichtig ihm das Porträt der Mutter gewesen sein muß wird auch durch das in unserer 67. Auktion versteigerte Gemäldepaar seiner Eltern aus Hitlers Arbeitszimmer auf dem Berghof dokumentiert.
Die zusätzliche reliquiengleiche Aufnahme des beim Begräbnis verwandten kleinen Kruzifixes unterstreicht noch die Verehrung Adolf Hitlers für seine verstorbene Mutter und das Bedürfnis ihr auch nach ihrem Tode nahe zu sein.

Einer der persönlichsten Gegenstände aus dem Besitz Adolf Hitlers der bis heute erhalten geblieben ist.

Adolf Hitler beauftragte Ende 1945 seinen langjährigen Adjutanten Julius Schaub damit seine persönlichen Unterlagegn und Gegenstände in den in seiner Münchener Wohnung und auf dem Berghof befindlichen Safes zu vernichten. Schaub wird auch in Hitlers am am 29. April 1945 abgefaßten persönlichen Testament ausdrücklich bevollmächtigt die persönlichen Angelegenheiten des Führers zu regeln. Vermutlich entging dieses Medaillon nur deshalb der von Schaub gewissenhaft ausgeführten Vernichtung, weil es nicht in dem entsprechenden Safe gelagert war.

Bedeutendes zeitgeschichtliches Erinnerungsstück aus dem persönlichen Besitz Hitlers  und eines der wenigen Objekte, die einen Einblick in den Charakter Adolf Hitlers ermöglichen.

Provenienz: The Ben Lieber Collection.


ADOLF HITLER'S PORTRAIT LOCKET OF HIS MOTHER KLARA HITLER FROM THE BEN LIEBER COLLECTION

This locket from the personal possesion of the Führer and Reich Chancellor Adolf Hitler comes from his private apartment at Prinzregentenplatz 18 in Munich where it was taken by Ben Lieber in April 1945 together with the other items from the Ben Lieber Collection sold in our auction sale 57 of September 28, 2019.

The Ben Lieber Collection

At the end of April 1945 First Lieutenant Ben Lieber, a jewish U.S. Army Officer, and some of his comrades  were the first Allied military service members to enter the private apartment of Adolf Hitler in Munich, Germany.  This private apartment on Prinzregentenplatz 18 in Munich had been in use by Hitler for many years. 

A detailed description of the visit to the private apartment of Adolph Hitler in April 1945 was published in the hometown newspaper of First Lieutenant Ben Lieber (the Shreveport [Louisiana] Journal).  With this article was a photograph of BenLieber with the looted pieces owned by Adolf Hitler. 

First Lieutenant Lieber returned to the United States after the war with many items from Hitler’s private apartment in Munich. These items were in his control from 1945 until 1968 when the collectionwas stolen by his chauffeur.

The items were later acquired by the renowned dealer of historical militaria, Peter Hlinka of New York City, who purchased the items without the knowledge of their original post-war ownership. In December 1968, Mr. Hlinka contacted the American auction company Mohawk Arms,Inc. in Utica, New York and sold them the items.    

Shortly after the acquisition of the items by Mohawk Arms, Inc., a lawyer representing Mr. Ben Lieber, contacted the company and provided information on the theft of the items from Mr. Lieber.  This issue of proper ownership ended up incourt and at the end of 1970, the New York State Supreme Court ruled in favor of Ben Lieber declaring him the rightful owner of the collection.

In the course of returning the collection to Mr.Lieber, the President of the Mohawk Arms, Inc. company, Mr. Raymond J. Zyla made an offer to purchase the collection which Mr. Lieber accepted. After that legal ownership of the  collection passed to  Mohawk Arms.  

These items were then in the private collection of Mr. Zyla where it remained for the next 25 years.  In 1995 Ray Zyla sold the entire collection to the renowned dealers of historical artefacts, Wolfe & Hardin of Long Beach, California.  From there thecollection was sold to the auction house of Mr. Craig Gottlieb in Southern California and from there to a private collection.

Included is an affidavit confirming the provenance of the Klara Hitler Locket from the Ben Lieber Collection signed by Ray Zyla, Steve Wolfe, Neil Hardin and Craig Gottlieb and dated 3/6/2014.


This finely painted portrait miniature of Klara Hitler is contained in a medallion wood medaillon. The left side features the artist's signature "J. Durst 1935".

Josef Julius Durst (1878-1950) was an Austrian artist living mainly in Vienna.

The back side of the locket features an embedded crucifix whose right arm is damaged. This paper crucifix is from Klara Hitler's funeral.

Adolf Hitler loved and adored his mother tremendously, while he described his father in "Mein Kampf", as strict, authoritarian, sometimes also angry and violent.
Hitler's mother was born Klara Pölzl and came from the small-scale farming community of the Waldviertel on the Bohemian-Moravian border in Austria.
She was born in 1860 as the daughter of Johann Baptist Pölzl and Johanna Hüttler. Klara Hitler is described by the early Hitler biographer Fritz H. Chelius as "a simple, hard-working housewife" "whose whole concern was for the upbringing and well-being of the children."
The marriage of Alois Hitler to Klara is described as quite happy by various acquaintances who travelled in Braunau am Inn, Passau, Hafeld, Lambach and Leonding. After her husband's death in 1903, Klara Hitler sold the house in Leonding and moved into an apartment in Linz with her children. She survived her husband only by a few years.
After being diagnosed with a tumour in her breast in 1907, she was treated in the Linz hospital "The Merciful Sisters". She died of breast cancer in Linz on December 21, 1907, at the age of 47.
Klara Hitler's doctor Eduard Bloch later recalled that after her death he had "never seen a young person as pained and suffering" as Adolf Hitler.

Presumably Hitler had this miniature painted so that he could carry it with him on his travels. How important the portrait of his mother must have been to him is also documented by the pair of paintings  of his parents from his study on the Berghof (see Auction Sale Andreas Thies eK 67, September 28, 2019).
The relic-like small crucifix from the funeral of his mother underlines Adolf Hitler's devotion to his late mother and the need to be close to her even after her death.

One of the most personal objects from Adolf Hitler's possessions, which survived the war and perhaps only by chance. At the end of 1945, Adolf Hitler directed his long-time adjutant Julius Schaub to destroy his personal belongings and objects in the safes of his Munich apartment and at the Berghof. Schaub was expressly authorized, in Hitler's personal will, written on 29 April 1945, to oversee the personal affairs of the Führer. Presumably, this locket escaped the destruction carried out conscientiously by Schaub only because it was not stored in the corresponding safe.

A highly important historical object from Hitler's personal possessions and one of the few objects that provide an insight into his character.

Provenance: The Ben Lieber Collection.
Losnummer: 133
25000*
BEDEUTENDE MUSEALE SAMMLUNGSGEGENSTÄNDE AUS DEM BESITZ ADOLF HITLERS:  Adolf Hitler - Medaillon mit Portraitminiatur seiner Mutter Klara Hitler aus seinem persönlichen Besitz.
Artikel 133 Foto 996
Artikel 133 Foto 997
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