Auktionshaus Thies & Schmid (erlaubnispflichtige Schusswaffen) Repetierbüchse Mod.Gewehr 98 (Schutztruppengewehr) der Landpolizei in Deutsch Südwest Afrika.

Gewehr Mod. 98 Hersteller SPANDAU 1900, S.Nr.:7530 c. Kaliber: 8 x 57mm IS

Eine sehr selteneVariante des Schutztruppengewehres, Gewehr Modell 98, mit gebogenem Kammerstängel und Visierbereich von 200m bis 2000m, aus dem Jahre 1900.

Waffe in sehr schönem, originalem, nummerngleichen Zustand mit über 95% originaler Brünierung.  Diese stellenweise minimals an den üblichen Stellen durch die Handhabung der Landpolizei in Deutsch Südwest Afrika berieben.

Blanke Schlosshülse (Gehäuse) und Verschluss, diese stellenweise etwas matt. Abnahmen und die Seriennummer an allen Teilen an den üblichen Stellen. Gehäusebeschriftung wie folgt: Gehäuse Oberseite: Truppenstempel ".L.P. 750", wobei die Ziffern ausgeixt (unkenntlich gemacht wurden) und darunter Krone über "SPANDAU" und "1900".
Gehäuse linke Seite:militärischer Beschuss heraldischer Adler, linear daneben die S.Nr. 7530 c und darüber zwei Eigentumsstempel der Z.A.R. (Zuid Afrikanische Republik) sowie "Gew. 98".
Gehäuse rechte Seite: übliche militärische Abnahmen in Form eines gotischen Buchstaben unter Krone.
Laufbezeichnung wie folgt: Linke Seite: S.Nr."7539 c".  Laufoberseite: "S" für Spitzpatrone (Patronenlager für S – Patrone eingerichtet) und kurz vor der Laufwurzel ein "Z" dessen Bedeutung bislang nicht geklärt werden konnte.
Oberring, Unterring, Kolbenplatte und Magazinkasten sowie Magazinkastendeckel in üblicher Art und Weise mit militärischerAbnahme (gotischer Buchstabe unter Krone) und Seriennummer versehen.
Der sehr schön erhaltene Schaft besitzt an üblicher Stelle die militärischen Abnahmen und die Seriennummer, welche scharf und deutlich sichtbar im Original vorhanden sind.
Stempelplatte alter Art mit dem Truppenstempel der Ladpolizei in Deutsch Südwest-Afrika „ L.P. 750" sowie dem Buchstaben S (= eingerichtet für Spitzpatrone) und militärischer Abnahme. 
Ausnehmung am Schaft auf Höhe des Kammerstängelknopfes.

Hinweise auf die Fertigung des Schutztruppengewehrs im Jahr 1914 finden wir in dem exzellenten Fachbuch von Dr. Storz (Bayrisches Armeemuseum): Gewehre und Karabiner 98, Seite 236 bis 239.

Die Landpolizei Deutsch Südwest-Afrika wies nur ein Bruchteil der Stärke der Schutztruppe auf.
Die Gewehre sind daher weitaus seltener anzutreffen als die ca. 3000 nicht vernichtetenSchutztruppengewehre 98.

Einzig bekanntes und dokumentiertes Schutztruppengewehr der Landpolizei aus Deutsch Südwest-Afrika ausdem Jahre 1900 in schönem fast neuwertigem nummerngleichem Gesamtzustand.
Einmalige Spitzenrarität und wichtiges Belegstück zur deutschen Kolonialgeschichte.

Literatur: Hans-Peter Schmid: Die Bewaffnung der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika mit Langwaffen unter besonderer Berücksichtigung des Schutztruppengewehres 98, in: Kuratorium zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V. (Hrsg.): Kuratoriums - Kurier, Nr.6, S. 1-20.

Erlaubnis-, bzw. Erwerbscheinpflichtig.

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Losnummer: 167
18000*
Auktionshaus Thies & Schmid (erlaubnispflichtige Schusswaffen)  Repetierbüchse Mod.Gewehr 98 (Schutztruppengewehr)  der Landpolizei in Deutsch Südwest Afrika.
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