Orientalische Feuerwaffen und Blankwaffen Silberner, mit Korallen und Türkisen besetzter, qualitativ hochwertiger arabischer Jambiya aus dem frühen 19. Jahrhundert .

Sehr schöner erhaltener qualitativ und handwerklich hochwertiger Jambiya mit schauseitig an Griff und Scheide in Fassung eingebrachte linearverzierte Korallen und Türkise an Griff und Scheide, auf vergoldetem Silberblech. Die gegenüberliegende Seite des mittig auf Fläche seitlich eingezogenen Silbergriffes ist mit feinen erhabenen Ranken und Blumenmuster in feinem Doppelrahmen versehen. Diese sind stilistisch und handwerklich in höchster Qualität ausgeführt, wie auch die bereits erwähnte, gegenüberliegende Seite. Das Muster auf dem Dolchgriff setzt sich ansatzlos auf der ebenfalls in Silber gehaltenen Scheide fort, wobei der obere Rand rückseitig zwischen zwei Linien geometrisches Muster trägt. Hier befindet sich auch anschließend ein Tragehacken mit daneben angebrachtem Rondell. Der Tragehacken ist blattartig mit Kelchansatz in feiner Art ausgeführt. Das teilweise flächenartig vergoldete Rondell ist mit einer eingeschlagenen Krone versehen.

Das Ort der Scheide ist nach feinem umlaufendem Bund flammenartig ausgestaltet und schauseitig mit einer Ranke versehen.

Die ab der Klingenmitte leicht geschwungene Klinge weist ab dem Klingenspiegel, welcher mit goldenen Arabesken und arabischen Schriftzeichen versehen ist, mittig beidseitig zwei schmale Hohlkehlen auf welche bis kurz vor der Klingenspitze eingebracht sind.

Der Jambiya stellt insgesamt eine Rarität dar wie dies aus den genannten Fakten und Kriterien ersichtlich ist und stellt ein Gegenstand höchster künstlerischer und handwerklicher Qualität dar und dürfte das Statussymbol eines höher gestellten Würdenträgers gewesen sein.

 




Silver Arabic Jambiya of the early 19th century, decorated with coral and turquoise, of high quality.

Beautifully preserved and handcrafted Jambiya with linear decorated coral and turquoise on handle and scabbard, on gilded silver plate. The opposite side of the silver grip, which is indented in the middle of the surface on the sides, is decorated with fine raised tendrils and floral patterns in a fine double frame. These are stylistically and technically executed to the highest quality. The pattern on the dagger handle is continued seamlessly on the scabbard, which is also in silver, with the upper edge bearing a geometric pattern on the reverse between two lines. Here, too, is a carrying hook with a roundel attached next to it. The carrying hook is finely executed in the shape of a leaf with a calyx attachment. The roundel, which is partly gilded in the shape of a surface, is provided with an inlaid crown.

 

The upper part of the scabbard  is flame-like with a fine, circumferential band and a tendril on the front side.

 

The blade is slightly curved from the centre of the blade onwards and has two narrow grooves on both sides of the blade from the blade face, which is decorated with golden arabesques and Arabic characters.

 

The Jambiya is altogether a rarity as can be seen from the facts and criteria mentioned above. It is an object of the highest artistic and craftsmanship quality and was probably the status symbol of a higher dignitary.

Losnummer: 263
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Orientalische Feuerwaffen und Blankwaffen  Silberner, mit Korallen und Türkisen besetzter, qualitativ hochwertiger arabischer Jambiya aus dem frühen 19. Jahrhundert  .
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